WERDER BAU Bremen 
# Wege- und Pflasterarbeiten

 Pflaster- und Steinsetzarbeiten in landschaftsgärtnerisch geprägten Anlagen

WERDER BAU Bremen GmbH steht für Pflasterarbeiten, 
die einen hohen Qualitätsstandard sicherstellen.

Für fachgerechte Erstellung einer dauerhafte Pflasterfläche müssen die anerkannten Regeln der Technik beachtet und eingehalten werden. Hierzu zählen insbesondere folgende Regelwerke:

  • DIN 18318
  • RStO
  • ZTV­Pflaster­StB
  • ZTV SoB­StB
  • M FP 1 – Merkblatt für Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen
  • M FG – Merkblatt für Flächenbefestigungen mit Großformaten
  • SLG – Merkblatt für Dauerhafte Verkehrsflächen mit Betonpflastersteinen
  • ZTV Wegebau (bei Flächen außerhalb des Straßenverkehrs)


sowie zusätzliche bei versickerungsfähigen Belägen:

  • Merkblatt für versickerungsfähige Verkehrsflächen
  • RAS­EW
  • ZTV­EW­StB 

Die Pflasteroberfläche (sog. Planum) eines zuvor verdichteten Untergrundes (Unterbau) stellen wir eben und tragfähig her, wobei bei versickerungsfähigen Belägen die Besonderheit besteht, dass der Untergrund ausreichend wasserdurchlässig sein muss. Bei geringer Durchlässigkeit des Untergrundes erhöhen wir die Dicke der Tragschicht.

Den Schichtenaufbau dimensionieren wir je nach Belastung ausreichend, selbiges gilt für die Entwässerungseinrichtungen. Hinsichtlich des auszubilden Gefälles ist die erforderliche Längs- und Querneigung (Mindestquerneigung 2,5 % Kornabstufung 0/32, 0/45 oder 0/56, Mindestquerneigung bei wasserempfindlichen Böden 4 %) zu berücksichtigen. Diese Ausführung ist grundsätzlich an allen Schichtoberflächen erforderlich.

Frostschutz- und Tragschichten, die aus ungebundenen Gesteinskörnungen hergestellt werden (= Tragschichten ohne Bindemittel, ToB), sind in ausreichender Dicke wasserdurchlässig, verformungsbeständig, eben und tragfähig. Eine geschlossene, filterstabile Oberfläche stellt sicher, dass sich das Material beim Einbauen nicht entmischt.

Der Abstand der Randeinfassungen wird unter Berücksichtigung der vereinbarten Pflasterdecken verlege Breite durch Auslegen einzelner Steinzeilen festgelegt. Bord- oder Einfassungssteine für die Randeinfassung erhalten von uns eine Rückenstütze aus Frischbeton und werden höhengerecht auf ein geschaltes Fundament gesetzt. So sorgen wir für eine stabile Randeinfassung.

Unsere Entwässerungsrinnen (Muldensteine, Rinnenplatten oder Pflastersteine) werden höhengerecht auf ein geschaltes Fundament aus Frischbeton gesetzt und erhalten eine Längsneigung von mindestens 0,5 %. Dadurch wird oberflächlich anfallendes Wasser zügig sowie auf möglichst kurzen Fließwegen abgeleitet. Die Fugen werden 8 -12 mm breit mit gebundenem Fugenmaterial ausgeführt. Bei befahrenen Rinnen empfehlen wir durchgängige Bewegungsfugen durch Rinne, Fundament und Rückenstütze mindestens alle 6 Meter, ansonsten mindestens alle 12 Meter.

Die Verlegung von Betonpflastersteine erfolgt - unter Vermeidung einer Pressverlegung - bei einer Steindicke bis 120 mm mit einer Fugenbreiten von 3 - 5 mm, bei darüber hinausgehenden Steindicken mit 5 - 8 mm, wobei die Fugenachsen hierbei einen gleichmäßigen Verlauf aufweisen.

Um unerwünschte Farbkonzentrationen zu verhindern werden die Pflastersteine aus mehreren Paketen gemischt. Das Zuarbeiten erfolgt durch Nassschnitt, wobei die kürzeste Seite von Passsteinen nicht zu spitzwinklig sein darf.

Kontinuierlich mit Fortschreiten der Verlegearbeiten wird in mehreren Arbeitsschritten ein zum Bettungsmaterial filterstabiles Fugenmaterials (bevorzugte Hartgesteinssplitte Korngröße 0/3 mm oder 0/4 mm) durch Einfegen oder auch durch Einschlämmen eingebracht. Bei versickerungsfähigen Belägen wird das Fugenmaterial auf die Porenstruktur der Steine und auf die Fugenbreite abgestimmt. Geeignet sind hier oftmals Hartgesteinssplitte der Korngröße 1/3 mm.

Nachdem von uns das überschüssiges Fugenmaterial vollständig abgekehrt wurde, können wir diagonal zur Verlegerichtung bei trockener Pflasteroberfläche unter Verwendung einer Platten-Gleit-Vorrichtung mit dem Abrütteln auf den verfugten Pflasterflächen beginnen. Für eingeschlämmte Pflasterflächen gilt selbiges erst wenn Bettung und Unterlage ausreichend abgetrocknet ist. Beim Abrütteln beginnen wir bei den Rändern und dringen zur Mitte bis zur Standfestigkeit des Pflasterbelags vor.

Durch abschließendes Einschlämmen eines feinkörnigen, nicht belagsverfärbenden Sandes wird die Widerstandsfähigkeit der Fugenfüllung erhöht. So erhält die Pflasterdecke schon von Anfang an eine gute Stabilität. 

Unsere Empfehlung: Führen Sie in regelmäßigen Abständen eine Fugenpflege durch. Je nach Verschleiß kann in den Fugen nicht mehr genügend Fugenmaterial vorhanden sein, so dass nachverfugt werden sollte. Wenn Sie möchten, können Sie uns hierfür auch beauftragen.

Sprechen Sie uns an

Ob

  • Flächen und Wege im Garten pflastern
  • Private Flächen pflastern (z.B. Einfahrt, Terrasse, Parkplatz, Hof)
  • Gartenwege anlegen
  • Rasenkantensteine setzen
  • Wetterfeste Balkonplatten verlegen
  • Sonstige Arbeiten an Flächen auf Privatgrundstücken

oder was auch immer Sie möchten.

Wir beraten Sie gern!

WERDER BAU Bremen steht für professionelle Pflasterarbeiten (WBB Bautagebuch)

Unser Leistungsverzeichnis sieht fogende Teilleistungen vor (Auszug) 

  • Aufgabengerechte und zweckmäßige Bauvorhabenorganisation, nach Leistung aufeinander abgestimmte Gerätekombinationen
  • Geordneter und abgestimmter Arbeitsablauf, entsprechende Fachbesetzung
  • Bereitstellen von geeigneten Geräten und Werkzeugen
  • Bereitstellen des mengengerechten erforderlichen Materials an der Verarbeitungsstelle in palletierter oder loser Form
  • Bereitstellen ausreichenden Laderaumes für eventuell erforderlichen Abtransport der Aushubmassen
  • Bereitstellen von verwendungsfähigem Auffüllmaterial zur Herstellung der erforderlichen Planie
  • Informieren über die technische Ausführung der zugewiesenen Arbeit
  • Fachgerechte Behandlung des Materials bei Lagerung, Transport und Einbau
  • Aufnehmen des Materials vom Zwischenstapel sowie Transportieren zur Verarbeitungsstelle
  • Herstellen des Mörtels oder Aufbereiten des Fertigmörtels sowie Transportieren zur Verarbeitungsstelle
  • Abnehmen des Fertigbetons am Mischfahrzeug und Transportieren zur Verarbeitungsstelle
  • Reinigen der benutzten Betriebsmittel, Geräte und Maschinen nach jedem Gebrauch
  • Aufsammeln des überzähligen Materials unmittelbar nach Fertigstellung der Arbeit
  • Einhalten des Maßes der Belagsoberfläche ausgehend vom angegebenen Höhenpunkt
  • Wiederherstellung der Oberflächenbefestigung bei Aufgrabungen
  • Verlegung von Markierungssteinen und Ornamenten

Ein Pflasterbelag besteht in der Regel aus dichtgefügten Steinmaterialien (z.B. Granit, Grauwacke, Porphyr, Basalt, Sandstein, Betonsteine) oder aus Holzklötzen (Holzpflaster) und ist in einer Fülle von Formen und Formaten für unterschiedliche Funktionen verwendbar. Das Natursteinpflaster wird in drei Größengruppen differenziert: Mosaikpflaster, Mittelpflaster und Großpflaster.

 

Beim sogenannten Sickerpflaster muss das auftreffende Regenwasser nicht abgeleitet werden, sondern es „versickert“. Für Sickerpflasterflächen fällt keine Abwassergebühr an, da sie nicht zu den versiegelten Oberflächen zählen. Auf lange Sicht kann man mit Sickerpflasteruntergrund also auch beträchtliche Mengen an Abwassergebühren sparen.

 

Wir bieten unsere Arbeit mit verschiedenen Materialien und Farben an.